Projekte 2008
Februar - Dezember 2008 - Verónica Vukasovic und Stefanie Alles Die Gemeinschaftsgrundschule Kämpchen in Herzogenrath (47.485 Einwohner) im Kreis Aachen wird sich sowohl im Unterricht wie auch im offenen Ganztagsbereich das ganze Jahr 2008 fach- und aktivitätenübergreifend der Thematik Afrika widmen. Dabei werden die Bereiche Kultur, Klimawandel und Fairer Handel den thematischen Rahmen der Projektarbeit darstellen. >mehr<Afrikanissimo in der GG Kämpchen
New Delhi, Indien - April - Juni 2008 - Stefanie Alles Das Projekt fördert eine nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit, den internationalen kulturellen Austausch zwischen Nichtregierungsorganisationen und den Umgang mit ‚Neuen Medien’. Studentischen Multiplikatoren erhalten durch die praktische Mitarbeit bei Salaam Baalak Trust (SBT - siehe http://www.salaambaalaktrust.com), einen tieferen Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen Indiens.>mehr<Medienworkshop mit Straßenkindern in Neu Delhi
“Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält." Die Fortbildungsreihe richtet sich an Lehrer, Referendare und Erzieher im Elementar- und Grundschulbereich. Gemeinsam mit den Teilnehmenden nähern wir uns der Frage: „Was ist Bildung für nachhaltige Entwicklung und was bedeutet dies konkret für die Arbeit in den Einrichtungen?“ Anhand von Praxisbeispielen werden Möglichkeiten aufgezeigt Themen nachhaltig umzusetzen. Ihnen werden geeignete Instrumente an die Hand gegeben, selbstständig zu den Themen in den Einrichtungen zu arbeiten, ohne auf externe Unterstützung angewiesen zu sein. Gemeinsam werden Methoden und Inhalte diskutiert und praktisch eigeübt. Darüber hinaus erhalten Sie Unterstützung selbstständig Projekte umzusetzen und dabei lokale Ressourcen zu nutzen. Ziel der Fortbildung ist es, gemeinsam im Team konkrete Umsetzungsideen zu entwickeln, die anschliessend in der Arbeit mit den Kindern umgesetzt werden. Die Seminare der Fortbildungsreihe finden in den Einrichtungen und Schulen statt. Sie dienen neben der Qualifizierung auch dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung. Das Qualifizierungsprogramm wird mit Unterstützung des evangelischen Entwicklungsdienstes (eed) und dem katholischen Fonds durchgeführt. Die Seminare sind dreistündig und können an einem Nachmittagstermin oder an zwei Tagen gebucht werden. Der Teilnahmebeitrag für eine Teamschulung beläuft sich dank finanzieller Förderung auf 50€ für das gesamte Team. Die Anmeldung zu den Seminaren erfolgt unter info@culturbazar.org. >mehr<Fortbildungsangebot für ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen zu Bildung für nachhaltige Entwicklung
Juni - November 2008 - Verónica Vukasovic
Juni - November 2008 - Ana María Jurisch"Piraten, Landhaie und Umweltsünder - Ein Dorf wehrt sich"
Um die Bildung für nachhaltige Entwicklung und das Globale Lernen - so wie sie von der Kultusministerkonferenz als Lernziele für den Unterricht in allgemeinen und berufsbildenden Schulen definiert worden ist - an Aachener Schulen zu fördern, präsentiert CulturBazar e.V. zusammen mit FilmLust GbR und der schweizer Dokumentaristin Charlotte Eichhorn am 18.09.2008 um 10.00 Uhr im Cinekarre Aachen ihren Film "Piraten, Landhaie und Umweltsünder - ein Dorf wehrt sich". >mehr<
2. Juni 2008 in der Klangbrücke - Ben Scheffler - Info
- humanmachine präsentiert die innovative Eventtechnologie “Cinematrix”
- der physikBlog: Die Physik, das Blog und der ganze Rest – inkl. Live-Experiment
- Produktmelder.de: Der Live Shopping Aggregator
Der “Webmontag Aachen - Euregio” bringt AnwenderInnen, EntwicklerInnen, GründerInnen, UnternehmerInnen, Venture Capitalists, ForscherInnen, Web-Pioniere, Blogger, Podcaster, DesignerInnen und sonstige InteressentInnen zum Thema “Web” aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland zusammen.
seit August 2008, Lisa Bähr und Stefanie Alles Die Ausstellung ist eine Einladung an alle, die bereit sind, eine andere Welt durch die Augen eines anderen auf sich wirken zu lassen. Hintergrund: Es begann vor mehr als vier Jahren in einem schäbigen Büro in Delhi. Wie in fast allen Städten Indiens, leben auch dort tausende Kinder in den Zwängen einer modernen, aus allen Nähten platzenden, urbanen Wildnis. Sie leben unter unvorstellbaren Bedingungen, ohne festes Dach über dem Kopf, schutzlos vor Übergriffen, diskriminiert und ausgestoßen. Die Kindheit, die sie erleben, ist hart und beschwerlich. Ich erlebte ihre Neugier, Freude, Auffassungsgabe und ihren starken Willen, alles lernen zu wollen. Diese Kinder, die das Leben durch die Härte der Straße gelernt und gelebt haben, haben in ihrem Inneren eine unglaubliche Reserve an Lebenskraft und einen Lebenshunger gespeichert, der uns fremd ist. Durch das Leben auf der Straße, haben sie einzigartige Fähigkeiten entwickeln müssen: Beobachtungsgabe, Ausdauer, Stärke und Zusammenhalt. Damals entstand die Idee eines organisierten Workshops. Unser Ziel war es, die Dinge so zu zeigen, wie sie sind. Unsere Beobachtungen enthüllen uns bestimmte Ereignisse und verhüllen andere. Unser Wissen spiegelt unvermeidlich eine bestimmte Perspektive wider. Diese Gedanken faszinieren. Stellen sie doch unsere Grundfesten, nach denen wir Realität erfassen, in Frage. Was ist real? Was hat Wert? Was ist Gesetz und was ist ein Fakt? Die Idee: Gemeinsam die Perspektive wechseln, durch die Augen des Anderen eine andere Welt betrachten, andere Dinge in den Mittelpunkt rücken und für eine Weile Anteil haben. Die Photographie als Medium. 20 Kinder und Jugendliche erhielten die Chance, ihre Welt einmal anders wahrzunehmen und frei einen bestimmten Fokus zu wählen. Neben dem Umgang mit der Technik wurde das Photographieren praktisch eingeübt. Dieses Fotos lassen diese Kinder selber sprechen. Authentische Bilder, ohne Effekthascherei oder mit bestimmtem Ziel vor Augen. Die Ausschnitte, die von den Kindern gewählt wurden, entsprechen nicht immer dem, was wir erwarten. Sie halten alltägliche Situationen fest, die uns verborgen bleiben. Jedes Gerede über Zukunft ist unwichtig, wenn Kindern keine Chance gegeben wird, ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen und zu nutzen. Diese Bilder sprechen für sich. Sie zeigen, welche Potentiale in den Kindern für Bildkomposition und die Wahl der 'richtigen' Perspektive steckt, und faszinieren mit ihrer eigenen Stimmung.

